Vier Säulen, drei Kapitalformen
Wie das ZK/U betriebswirtschaftliche Steuerung, kulturelle Arbeit und gesellschaftliche Wirkung zusammendenkt
Der Beitrag beschreibt am Beispiel des ZK/U (Zentrum für Kunst und Urbanistik) Berlin, wie eine Kulturinstitution ohne ursprünglichen öffentlichen Auftrag ein resilientes Finanzierungsmodell entwickeln musste. Ausgangspunkt ist ein anpassungsfähiges betriebswirtschaftliches Vier-Säulen-Modell, das unterschiedliche Finanzierungs- und Ertragsquellen miteinander verbindet. Um dieses Modell nicht allein nach monetären Kriterien zu lesen, wird Bourdieus Theorie der Kapitalsorten auf den institutionellen Kontext einer Kulturorganisation übertragen.